Was ist Umweltzahnmedizin?

Nur wenig Zahnärzte wissen über die von ihnen verwendeten Materialen gut Bescheid.

 

Was ist bei welchen Materialien zu bedenken?

Welche Materialien sind bei bestimmten Krankheiten zu vermeiden?

 

Aber keine andere Berufsgruppe verwendet so viele unterschiedliche Materialien und bringt sie dauerhaft in den menschlichen Körper ein wie die Zahnärzte.

 

  • Die Umweltzahnmedizin befasst sich mit dentalen Werkstoffen und deren Verträglichkeit im Allgemeinen und im individuellen Fall
  • Schon im Vorfeld können Verträglichkeitstests und Allergietests durchgeführt werden, bevor die Materialien verwendet werden
  • Bei vorhandenen Symptomen kann abgeklärt werden, ob diese von bestimmten Materialien her resultieren
  • Chronisch Kranke können ihre stofflichen Belastungen aufdecken und im Folgenden reduzieren

Beispiele:

Wer weiß schon, ob er eine Entgiftungsstörung hat? Fehlen bestimmte Gene, können z.B. Metalle nur zu 50% ausgeschieden werde. Metalle sollten dann gar nicht als Zahnersatzmaterial verwendet werden.

 

Eine nicht seltene Allergie ist die Nickelallergie. Den Kontakt mit Nickel zu vermeiden ist nicht realisierbar. Viele Nahrungsmittel enthalten Nickel und fast alles metallische, was glänzt...selbst wenn "nickelfrei" drauf steht. Nur wenn " 100 % nickelfrei " deklariert ist, muss es auch nickelfrei sein.

Was zu vermeiden und zu reduzieren ist, kann zusammen mit einem Umweltzahnmediziner besprochen werden. Er ist es auch, der einen Allergietest durchführen kann.

Ein Allegiertest sollte über das Blut erfolgen und nicht über die Haut ----> LTT Lymphozytentransformationstest

Ein Hauttest birgt immer die Gefahr, neue Allergien auszulösen oder ein falsch negatives Ergebnis zu bekommen. 

 

Nicht selten treten Beschwerden nach Eingliederung mit neuem Zahnersatz auf. Besonders Implantate bringen das Risiko mit sich, dass irgendwo im Körper Beschwerden auftreten, die niemand auf den ersten Blick mit den Zähnen in Verbindung bringt. Bislang werden vor allem Implantate aus Titan verwendet. Ein Titanstimulationstest kann im Vorfeld Unverträglichkeiten und aufdecken und Probleme vermeiden.